Preis für junge FILMkunst
Der Verein der Freunde der Nationalgalerie und die Deutsche Filmakademie riefen 2011 den Preis für junge FILMkunst ins Leben, um den Austausch zwischen der filmenden und der bildenden Kunst zu unterstützen. Der erste Preisträger war 2011 Theo Solnik, der für seinen Film "Anna Pavlova lebt in Berlin" ausgezeichnet wurde. 2013 wird der Preis nun zum zweiten Mal verliehen.
Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass der Regisseur/die Regisseurin unter 40 Jahre alt ist sowie in Deutschland lebt und arbeitet. Der Film darf zudem nicht älter als drei Jahre sein. Filme jeder Länge (ab einer Minute Laufzeit) kommen für den Preis infrage.
Zehn besonders kunst- und filmkunstbegeisterte Mitglieder der Deutschen Filmakademie gehen auf die Suche nach Filmen, die sich zwischen den Welten des Kinos und der Kunst bewegen. Dabei ist nicht nur das einzelne Werk von Bedeutung, sondern auch das künstlerische Selbstverständnis und die persönliche Vision des Filmemachers. Die Filme werden über den Zeitraum eines halben Jahres gemeinsam gesichtet und diskutiert. Die so ermittelte Shortlist besteht aus maximal 20 Filmen.
Aus der Shortlist ermittelt die Jury, die aus den Mitgliedern der ersten Jury des Preises der Nationalgalerie besteht, mit ihrem geschärften Kunstblick den Preisträger oder die Preisträgerin. Der ausgezeichnete Film ist nach der Verleihung in einem eigens eingerichteten Projektionsraum im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin zu sehen.


